Intern
    CIP-Pool der Fakultät für Humanwissenschaften

    1990-1996

    Bereits die erste Hardware-Ausstattung des Computer-Pools im Jahre 1990 war reichhaltig. Freilich muten heute 18 PCs mit Intel 80386 Prozessoren, ursprünglich einem Megabyte Hauptspeicher und 80 MB-Festplatten antiquiert an. Die Vernetzung der Rechner zu einem LAN wurde durch einen Server mit Novell-Netware (Version 2.15) sichergestellt. Für die Lehre stand ein schwarz-weiß Datendisplay zur Verfügung. Den Zugriff auf die Großrechner des Rechenzentrums (und mittels dieser auf das Wissenschaftsnetz) gewährleistete eine 9600 Baud Standleitung. Einerseits geriet dadurch ein umfangreicher Datentransfer mittels zum Beispiel File Transfer Protokoll (FTP) zur zeitextensiven Luxusanwendung; andererseits war Electronic Mail (E-Mail) eine Selbstverständlichkeit. Ebenso existierte eine separate Desktop Publishing (DTP) Station mit Scanner und postscriptfähigen Laserdrucker, mit deren Hilfe druckfertige Satzvorlagen erstellt werden konnten. Aufgrund der Netzwerktopologie wurde des weiteren eine große Palette von Software eingesetzt. Neben den gängigen Textverarbeitungsprogrammen hatten Mitarbeiter des Hauses wie Studierende Zugriff auf Datenbankprogramme, Graphikanwendungen, Programmiersprachen, Computersimulationsprogramme und das Statistikpaket SPSS.

    Im Zuge der sich immer schneller entwickelnden Software und damit ständig steigender Hardware-Anforderungen musste freilich die Fakultät entsprechende Nachrüstungen kontinuierlich aus eigenen Finanzmitteln vornehmen. Ende Juli 1994 wurde eine richtungsweisende Verbesserung mit dem direkten Anschluss des Computer-Pools an das neugeschaffene Glasfasernetz der Universität möglich. Dank der großzügigen Unterstützung der Ständigen Kommission für Haushalts-, Raum- und Bauangelegenheiten konnte ein zweiter Server mit der gerade neu entwickelten Netzwerksoftware Novell-Netware (Version 4.0) installiert werden. Computersimulationsprogramme und das Statistikpaket SPSS. Im Zuge der sich immer schneller entwickelnden Software und damit insbesondere in enger Kooperation mit Herrn Mildenberger vom Rechenzentrum (RZ) sowie dem Computer-Pool der Fakultät für Informatik und Mathematik gelang es nach der Überwindung üblicher Kinderkrankheiten, die neuen Softwareprodukten stets innewohnen, den Computer-Pool als LAN in ein universitätsweites WAN (Wide Area Network) auf der Basis von Novell Netware-Servern zu integrieren.

    Diese Test- und Aufbauphase erbrachte u.a. das greifbare Resultat, Software in Form von Campuslizenzen über das RZ einkaufen zu können. Waren früher für jeden einzelnen PC kostspielige Software-Update-Käufe notwendig, so wird diese nunmehr zentral angeschafft und ins universitätsweite Netzeingespielt. Jeder Nutzer eines vernetzten PCs (derzeit uniweit ca. 2000; Stand: 2002) kommt damit in den Genuss der aktuellsten Software-Version, von der Textverarbeitung über Datenbanken, Programmiersprachen, Graphikanwendungen bis hin zu kompletten Statistikpaketen. Aufgrund dieser ökonomischen Lösung werden dem Staat jährlich enorme Geldbeträge gespart. Diese einschneidenden Verbesserungen machten umfangreiche Aufrüstungsmaßnahmen notwendig, die aus Mitteln des Dekanats, welches für den Computer-Pool als zentrale Einrichtung der Fakultät zuständig ist, bezahlt wurden.

    CIP-Pool Ersteinrichtung 1990 damlas Phil3

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